Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Daily Bite Monday Liebe verlangt nach persönlicher Begegnung
Johannes schreibt am Ende seines dritten Briefes: 'Ich hätte vieles zu schreiben, aber ich will dir nicht mit Tinte und Feder schreiben. Ich hoffe aber, dich bald zu sehen und dann wollen wir mündlich miteinander reden.' Diese Worte offenbaren eine tiefe Wahrheit: Wahre Liebe kann sich nicht mit Distanz zufriedengeben.
Obwohl Johannes vieles zu sagen hatte, wusste er, dass geschriebene Worte nicht ausreichen. Liebe – ob geschwisterlich oder romantisch – verlangt nach persönlichen Treffen von Angesicht zu Angesicht. Es ist von Wesen her etwas ganz anderes, wenn man jemanden vor Ort trifft und gemeinsam Zeit verbringt.
In unserer digitalen Zeit, in der wir so leicht Nachrichten verschicken können, erinnert uns Johannes daran, dass echte Beziehungen mehr brauchen. Sie brauchen unsere physische Präsenz, unsere ungeteilte Aufmerksamkeit, unsere Zeit.
Read more
"
Johannes schreibt am Ende seines dritten Briefes: 'Ich hätte vieles zu schreiben, aber ich will dir nicht mit Tinte und Feder schreiben. Ich hoffe aber, dich bald zu sehen und dann wollen wir mündlich miteinander reden.' Diese Worte offenbaren eine tiefe Wahrheit: Wahre Liebe kann sich nicht mit Distanz zufriedengeben. Obwohl Johannes vieles zu sagen hatte, wusste er, dass geschriebene Worte nicht ausreichen. Liebe – ob geschwisterlich oder romantisch – verlangt nach persönlichen Treffen von Angesicht zu Angesicht. Es ist von Wesen her etwas ganz anderes, wenn man jemanden vor Ort trifft und gemeinsam Zeit verbringt. In unserer digitalen Zeit, in der wir so leicht Nachrichten verschicken können, erinnert uns Johannes daran, dass echte Beziehungen mehr brauchen. Sie brauchen unsere physische Präsenz, unsere ungeteilte Aufmerksamkeit, unsere Zeit.
Johannes schreibt am Ende seines dritten Briefes: 'Ich hätte vieles zu schreiben, aber ich will dir nicht mit Tinte und Feder schreiben. Ich hoffe aber, dich bald zu sehen und dann wollen wir mündlich miteinander reden.' Diese Worte offenbaren eine tiefe Wahrheit: Wahre Liebe kann sich nicht mit Distanz zufriedengeben. Obwohl Johannes vieles zu sagen hatte, wusste er, dass geschriebene Worte nicht ausreichen. Liebe – ob geschwisterlich oder romantisch – verlangt nach persönlichen Treffen von Angesicht zu Angesicht. Es ist von Wesen her etwas ganz anderes, wenn man jemanden vor Ort trifft und gemeinsam Zeit verbringt. In unserer digitalen Zeit, in der wir so leicht Nachrichten verschicken können, erinnert uns Johannes daran, dass echte Beziehungen mehr brauchen. Sie brauchen unsere physische Präsenz, unsere ungeteilte Aufmerksamkeit, unsere Zeit.
Bitte Gott, dir zu zeigen, wem du heute durch deine persönliche Präsenz seine Liebe zeigen kannst.
Wer ist die eine Person, die du heute oder diese Woche persönlich treffen solltest, anstatt nur zu schreiben oder zu telefonieren?
Sermon Gebetsgottesdienst der evangelischen Freikirche Köln
Wednesday, August 5, 2026 Jesaja 40,1 Key Point Als Christen sind wir berufen, Hoffnungsträger zu sein und Israel praktisch zu trösten, besonders Holocaust-Überlebende. Glaube zeigt sich nicht nur in Worten, sondern in konkreten Taten der Liebe. Gleichgültigkeit ist keine Option für Nachfolger Jesu - wir sollen aktiv werden und den göttlichen Tröstungsauftrag erfüllen.
Dieser Gebetsgottesdienst der evangelischen Freikirche Köln widmet sich dem christlichen Hilfswerk Zedaka, das sich um Holocaust-Überlebende in Israel kümmert. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern und einer Andacht zum Thema "Hoffnung weitergeben". Frank Gläsle stellt ausführlich die Geschichte und Arbeit von Zedaka vor, die vor 90 Jahren von Friedrich Nordacker gegründet wurde. Das Werk betreibt heute zwei Häuser in Israel - ein Gästehaus in Shavei Zion und ein Pflegeheim in Maalot - sowie eine Zentrale in Meisenbach, Deutschland.
Die Präsentation zeigt die aktuelle herausfordernde Situation in Israel durch die Kriegslage, insbesondere die Angriffe aus dem Libanon und Iran. Trotz der Schwierigkeiten dient Zedaka weiterhin Holocaust-Überlebenden und öffnet seine Häuser als sichere Zufluchtsorte für die lokale Bevölkerung. David, ein junger Mann aus der Gemeinde, teilt seine Berufung mit, ab Oktober 2024 als Freiwilliger nach Israel zu gehen, um beim Erweiterungsbau des Pflegeheims mitzuhelfen. Der Gottesdienst schließt mit Gebetsgruppen, die für Israel, Zedaka und die Freiwilligen beten. Read more
Gebetsgottesdienst der evangelischen Freikirche Köln
Als Christen sind wir berufen, Hoffnungsträger zu sein und Israel praktisch zu trösten, besonders Holocaust-Überlebende. Glaube zeigt sich nicht nur in Worten, sondern in konkreten Taten der Liebe. Gleichgültigkeit ist keine Option für Nachfolger Jesu - wir sollen aktiv werden und den göttlichen Tröstungsauftrag erfüllen.
Main Topics (5)
1. Der Auftrag, Israel zu trösten
- • Jesaja 40,1: 'Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott' - Christen sind mit gemeint
- • Gott ruft Christen auf, gemeinsam mit ihm sein Volk Israel zu trösten
- • Die Arbeit von Zedeka wurde aus diesem biblischen Auftrag heraus geboren
- • Besondere Verantwortung gegenüber Holocaust-Überlebenden
2. Glaube und Werke gehören zusammen
- • Jakobus 2,17: Glaube ohne Werke ist tot
- • Glaube zeigt sich darin, wie wir handeln, nicht nur was wir denken oder fühlen
- • Wir haben die Wahl: betroffen sein oder bewegt werden, zuhören oder Verantwortung übernehmen
- • 1. Johannes 3: Nicht lieben mit Worten, sondern in Tat und Wahrheit
3. Die Arbeit von Zedeka in Israel
- • Zwei Häuser in Israel: Gästehaus Beth El in Shavei Zion und Pflegeheim Beth Eliezer in Maalot
- • Ursprünglich kostenloser Urlaub für Holocaust-Überlebende
- • Seit Corona und Kriegen: angepasster Dienst, Aufnahme von Nachbarn während Angriffen
- • Erweiterung des Pflegeheims von 24 auf 72 Betten geplant
- • Über 100.000 Holocaust-Überlebende leben noch in Israel
4. Aktuelle Kriegssituation
- • Seit 7. Oktober 2023 im Kriegszustand, zeitweise über 430 Tage im Bunker
- • Regelmäßige Alarme und Angriffe aus dem Iran und Libanon
- • Nur 9 Kilometer von der libanesischen Grenze entfernt (Maalot)
- • Trotz allem: kein Mitarbeiter zu Schaden gekommen
- • Nachbarn suchen Schutz im Haus von Zedeka wegen sicherer Bauweise
5. Hoffnung weitergeben
- • Hoffnung wird praktisch, wenn wir nicht wegschauen und nicht abstumpfen
- • Hoffnung, die wir empfangen haben, soll weitergegeben werden
- • Mitarbeiter wollen helle Lichter in dunkler Zeit sein
- • Bewohner spüren: 'Bei euch kann nichts einschlagen, so viel wie ihr betet'
- • Gott verherrlicht sich durch sein Handeln an Israel
Biblical Foundations
Direct Quotes
Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott
So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot
Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit
Additional references
- → Apostelgeschichte 19
- → Sprüche 31
Practical Application (5)
- 1 Für Israel und Zedeka beten: Regelmäßig für die Mitarbeiter, Freiwilligen, Holocaust-Überlebende und die Sicherheitslage in Israel beten. Die Gebete tragen die Mitarbeiter durch den Alltag.
- 2 Als Freiwilliger nach Israel gehen: Junge Menschen können ein freiwilliges Jahr bei Zedeka in Israel dienen, praktisch helfen und Hoffnung weitergeben. Es gibt viele freie Plätze für Freiwillige.
- 3 Beim Bauprojekt mithelfen: Handwerker werden für den Erweiterungsbau des Pflegeheims gesucht (Fliesenleger, Trockenbauer, Maler). Baueinsätze von 1-3 Wochen sind möglich.
- 4 Finanziell unterstützen: Durch Spenden die Arbeit von Zedeka ermöglichen - sowohl den laufenden Betrieb als auch das Bauprojekt zur Erweiterung auf 72 Betten.
- 5 Herz öffnen und nicht gleichgültig bleiben: Sich berühren lassen von der Not der Menschen, hinschauen statt wegschauen, und Gott fragen: 'Wo ist mein Teil? Wie kann ich praktisch Hoffnung weitergeben?'