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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

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Daily Bite
Day 1 of 7

Von ganzem Herzen

From the sermon “Den Herrn loben von ganzem Herzen // Jakob Görzen” of November 2

Der Psalmist beginnt nicht mit einer Bitte oder einer Lehre, sondern mit einem Entschluss: 'Ich will den Herrn loben von ganzem Herzen.' Lobpreis ist hier kein Programmpunkt, der zu bestimmten Zeiten dazugehört, sondern ein Herzensanliegen. Gott soll nicht nur einen Teil unserer Aufmerksamkeit bekommen, nicht nur unsere Stimme oder unsere Musikalität. Er soll unser ganzes Denken, Wollen und Fühlen bekommen. Darum ist es so schön, dass dieser Psalm kunstvoll gebaut ist: 22 Zeilen, jede beginnt mit dem nächsten Buchstaben des hebräischen Alphabets. Der Dichter hat seine beste Kunst eingesetzt, um Gott zu ehren. Auch du musst nicht perfekt singen können. Gott versteht dein Lob, auch wenn kein Mensch es als Kunst bezeichnen würde. Entscheidend ist, dass es von Herzen kommt. Heute darfst du dich bewusst entscheiden: Ich will, mit allem, was ich bin.

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Der Psalmist beginnt nicht mit einer Bitte oder einer Lehre, sondern mit einem Entschluss: 'Ich will den Herrn loben von ganzem Herzen.' Lobpreis ist hier kein Programmpunkt, der zu bestimmten Zeiten dazugehört, sondern ein Herzensanliegen. Gott soll nicht nur einen Teil unserer Aufmerksamkeit bekommen, nicht nur unsere Stimme oder unsere Musikalität. Er soll unser ganzes Denken, Wollen und Fühlen bekommen. Darum ist es so schön, dass dieser Psalm kunstvoll gebaut ist: 22 Zeilen, jede beginnt mit dem nächsten Buchstaben des hebräischen Alphabets. Der Dichter hat seine beste Kunst eingesetzt, um Gott zu ehren. Auch du musst nicht perfekt singen können. Gott versteht dein Lob, auch wenn kein Mensch es als Kunst bezeichnen würde. Entscheidend ist, dass es von Herzen kommt. Heute darfst du dich bewusst entscheiden: Ich will, mit allem, was ich bin.

Psalm 111,1
Prayer

Herr, ich will dich heute von ganzem Herzen loben. Nimm mein ganzes Denken, Wollen und Fühlen und richte es auf dich.

Reflect

Wo gebe ich Gott im Alltag nur einen Teil meines Herzens, und was würde sich ändern, wenn ich ihn wirklich mit allem loben würde?

Recording from November 1, 2026

Sermon

Gottes Reich // Michael Richter

Sunday, November 1, 2026
Der Sprecher legt die Prophezeiung Michas 5,3 aus, die auf Christus als Hirten und Herrscher bis an die Enden der Erde hinweist. Sie erfüllt sich nur teilweise durch Jesu Wirken auf der Erde und vollständig im tausendjährigen Reich und in der Ewigkeit. Die Juden zur Zeit Jesu wollten ihn zum König machen, hatten aber eine andere Vorstellung als Gottes Plan. Danach überträgt er die Prophezeiung auf das heutige Leben der Gläubigen: Wer Gott sein Leben übergibt, wohnt in seiner Sicherheit, darf Sorgen ablegen und wird von Gott umfassend versorgt. Gottes Weisungen und Erziehung geben Halt, und in der Beziehung zu Jesus lernen wir, die Welt mit seinen Augen zu sehen und Menschen zu lieben. Zum Schluss ermutigt er, Zweifel zu Gott zu bringen und Jesus in den eigenen Herzen groß werden zu lassen, nach dem Vorbild Johannes des Täufers. Wer sich selbst zurücknimmt, auf andere schaut und seine Schwächen demütig vor Gott legt, baut am irdischen Teil seines Himmelreiches und bereitet sich so auf die Ewigkeit vor.
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Der Sprecher legt die Prophezeiung Michas 5,3 aus, die auf Christus als Hirten und Herrscher bis an die Enden der Erde hinweist. Sie erfüllt sich nur teilweise durch Jesu Wirken auf der Erde und vollständig im tausendjährigen Reich und in der Ewigkeit. Die Juden zur Zeit Jesu wollten ihn zum König machen, hatten aber eine andere Vorstellung als Gottes Plan. Danach überträgt er die Prophezeiung auf das heutige Leben der Gläubigen: Wer Gott sein Leben übergibt, wohnt in seiner Sicherheit, darf Sorgen ablegen und wird von Gott umfassend versorgt. Gottes Weisungen und Erziehung geben Halt, und in der Beziehung zu Jesus lernen wir, die Welt mit seinen Augen zu sehen und Menschen zu lieben. Zum Schluss ermutigt er, Zweifel zu Gott zu bringen und Jesus in den eigenen Herzen groß werden zu lassen, nach dem Vorbild Johannes des Täufers. Wer sich selbst zurücknimmt, auf andere schaut und seine Schwächen demütig vor Gott legt, baut am irdischen Teil seines Himmelreiches und bereitet sich so auf die Ewigkeit vor.