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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

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Daily Bite
Day 2 of 7

Die vielen Gesichter der Trauer

From the sermon “5.Trauer tragen - Zeit heilt Wunden! // Dr. Heinrich Derksen” of October 29

Wir trauern um vieles – nicht nur um verstorbene Menschen. Manche Trauer ist für andere sofort verständlich, andere Verluste tragen wir still mit uns herum. Eine zerbrochene Freundschaft kann tiefe Trauer auslösen. Der Mensch, mit dem wir alles besprechen konnten, ist plötzlich nicht mehr da. Eine tiefe Enttäuschung macht es uns schwer, wieder jemandem zu vertrauen. Das Ende einer Beziehung bedeutet auch den Verlust der Zukunft, die wir uns ausgemalt hatten. Auch unerfüllte Hoffnungen können Trauer auslösen: der Wunsch nach Familie, nach einem Kind, nach beruflicher Perspektive. Eine Krankheit nimmt uns die Kraft und Möglichkeiten, die uns selbstverständlich erschienen. Selbst der Verlust eines Gegenstandes – ein gestohlenes Schmuckstück der Mutter, verbrannte Fotoalben – kann echten Schmerz verursachen, denn daran hängen Erlebnisse und ein Stück unserer Lebensgeschichte. Was uns etwas bedeutet hat, darf uns fehlen, und was uns fehlt, dürfen wir betrauern.

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Wir trauern um vieles – nicht nur um verstorbene Menschen. Manche Trauer ist für andere sofort verständlich, andere Verluste tragen wir still mit uns herum. Eine zerbrochene Freundschaft kann tiefe Trauer auslösen. Der Mensch, mit dem wir alles besprechen konnten, ist plötzlich nicht mehr da. Eine tiefe Enttäuschung macht es uns schwer, wieder jemandem zu vertrauen. Das Ende einer Beziehung bedeutet auch den Verlust der Zukunft, die wir uns ausgemalt hatten. Auch unerfüllte Hoffnungen können Trauer auslösen: der Wunsch nach Familie, nach einem Kind, nach beruflicher Perspektive. Eine Krankheit nimmt uns die Kraft und Möglichkeiten, die uns selbstverständlich erschienen. Selbst der Verlust eines Gegenstandes – ein gestohlenes Schmuckstück der Mutter, verbrannte Fotoalben – kann echten Schmerz verursachen, denn daran hängen Erlebnisse und ein Stück unserer Lebensgeschichte. Was uns etwas bedeutet hat, darf uns fehlen, und was uns fehlt, dürfen wir betrauern.

Prayer

Gott, du siehst alle meine Verluste – auch die, die andere nicht verstehen. Hilf mir, sie vor dir aussprechen zu dürfen.

Reflect

Welchen Verlust trägst du vielleicht still mit dir herum, den andere nicht sehen?

Recording from August 2, 2026

Sermon

3. Jesus im Gespräch - Wer ist meine Mutter? // Jakob Görzen

Sunday, August 2, 2026
Johannes 2,1-5
Key Point

Jesus macht in seinen Gesprächen und seinem Umgang mit Maria deutlich, dass nicht die biologische Abstammung oder familiäre Zugehörigkeit entscheidend ist, sondern der Glaube an Gott den Vater. Gleichzeitig zeigt er volle Liebe und Respekt gegenüber seiner Mutter und erfüllt das Gebot, Vater und Mutter zu ehren. Die wahre Familie Gottes besteht aus denen, die den Willen Gottes tun und an Jesus Christus glauben.

In dieser Andacht werden drei verschiedene Situationen betrachtet, in denen Jesu Beziehung zu seiner Mutter Maria deutlich wird. Die erste Situation ereignet sich bei der Hochzeit zu Kana in Galiläa, wo Maria Jesus auf den Weinmangel hinweist. Jesus antwortet respektvoll aber klar, dass seine Zeit noch nicht gekommen ist und er den Willen seines Vaters tut. Maria respektiert dies und weist die Diener an, zu tun, was Jesus sagt - ein wichtiges Beispiel dafür, dass wir direkt zu Jesus gehen sollen. Die zweite Situation zeigt, wie Jesu Familie ihn ergreifen will, weil sie denkt, er sei von Sinnen. Jesus nutzt diese Gelegenheit, um deutlich zu machen, dass nicht die biologische Abstammung entscheidend ist, sondern der Glaube. Wer den Willen Gottes tut, der ist seine wahre Familie - Mutter, Bruder und Schwester. Die dritte Situation am Kreuz zeigt jedoch, dass Jesus trotz allem seine Mutter ehrt und für sie sorgt, indem er sie dem Jünger Johannes anvertraut. Jesus bleibt voller Liebe und Respekt zu seiner Mutter, macht aber gleichzeitig die Wahrheit deutlich, dass die Zugehörigkeit zur Familie Gottes durch den Glauben an Jesus Christus bestimmt wird.
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In dieser Andacht werden drei verschiedene Situationen betrachtet, in denen Jesu Beziehung zu seiner Mutter Maria deutlich wird. Die erste Situation ereignet sich bei der Hochzeit zu Kana in Galiläa, wo Maria Jesus auf den Weinmangel hinweist. Jesus antwortet respektvoll aber klar, dass seine Zeit noch nicht gekommen ist und er den Willen seines Vaters tut. Maria respektiert dies und weist die Diener an, zu tun, was Jesus sagt - ein wichtiges Beispiel dafür, dass wir direkt zu Jesus gehen sollen. Die zweite Situation zeigt, wie Jesu Familie ihn ergreifen will, weil sie denkt, er sei von Sinnen. Jesus nutzt diese Gelegenheit, um deutlich zu machen, dass nicht die biologische Abstammung entscheidend ist, sondern der Glaube. Wer den Willen Gottes tut, der ist seine wahre Familie - Mutter, Bruder und Schwester. Die dritte Situation am Kreuz zeigt jedoch, dass Jesus trotz allem seine Mutter ehrt und für sie sorgt, indem er sie dem Jünger Johannes anvertraut. Jesus bleibt voller Liebe und Respekt zu seiner Mutter, macht aber gleichzeitig die Wahrheit deutlich, dass die Zugehörigkeit zur Familie Gottes durch den Glauben an Jesus Christus bestimmt wird.

Main Topics (3)

1. Die Hochzeit zu Kana - Jesus erste Zeichenhandlung

  • • Maria wendet sich an Jesus wegen des Weinmangels bei der Hochzeit
  • • Jesus macht deutlich, dass er den Willen seines Vaters tut und nicht menschliche Anweisungen befolgt
  • • Maria akzeptiert dies und weist die Diener an, auf Jesus zu hören
  • • Jesus vollbringt sein erstes Zeichen und offenbart seine Herrlichkeit
  • • Die Jünger glauben an ihn als den Messias

2. Die wahre Familie Jesu - Glaube statt Abstammung

  • • Jesu Familie hält ihn für von Sinnen wegen seines intensiven Dienstes
  • • Seine Mutter und Brüder versuchen ihn aus der Volksmenge herauszuholen
  • • Jesus erklärt, dass diejenigen seine wahre Familie sind, die den Willen Gottes tun
  • • Im Neuen Testament entscheidet der Glaube über die Zugehörigkeit zur Familie Gottes, nicht die biologische Abstammung
  • • Jesus hebt das Gebot der Ehre von Vater und Mutter nicht auf

3. Jesus am Kreuz - Fürsorge für die Mutter

  • • Auch am Kreuz hängend kümmert sich Jesus um seine Mutter
  • • Er überträgt die Verantwortung für seine Mutter dem Jünger Johannes
  • • Jesus bleibt voller Liebe und Respekt gegenüber seiner Mutter
  • • Er erfüllt seine Pflicht, für sie im Alter zu sorgen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Johannes 2,1-5

Und am dritten Tag war eine Hochzeit in Kana in Galiläa und die Mutter Jesu war dort. Aber auch Jesus wurde samt seinen Jüngern zur Hochzeit eingeladen. Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein. Jesus spricht zu ihr: Frau, was habe ich mit dir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.

Johannes 2,11

Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus in Kana in Galiläa und ließ seine Herrlichkeit offenbar werden und seine Jünger glaubten an ihn.

Markus 3,21

Und sie traten in das Haus und da kam nochmals eine Volksmenge zusammen, so dass sie nicht einmal Speise zu sich nehmen konnten und als die welche um ihn waren es hörten, gingen sie aus, um ihn zu ergreifen, denn sie sagten, er ist von Sinnen.

Markus 3,31-35

Da kamen seine Brüder und seine Mutter. Sie blieben aber draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. Die Volksmenge saß um ihn her. Sie sprachen aber zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder sind draußen und suchen dich. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und indem er rings umher die ansah, die um ihn saßen, sprach er: Siehe, da meine Mutter und da meine Brüder, denn wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und Mutter.

Johannes 19,26-27

Als nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe dein Sohn. Darauf spricht er zu dem Jünger: siehe deine Mutter. Und von der Stunde an nahm der Jünger sie zu sich.

Additional references

  • → Johannes 2
  • → Markus 3
  • → Johannes 19

Practical Application (2)

  • 1 Direkt zu Jesus gehen mit unseren Anliegen: Wie Maria es den Dienern anweist, sollen wir direkt zu Jesus gehen und auf ihn hören, anstatt Umwege über andere zu suchen. Was er uns sagt, das sollen wir tun.
  • 2 Die geistliche Familie als entscheidende Verwandtschaft erkennen: Wir sollen die Verwandtschaft durch den Glauben an Jesus Christus als die entscheidende in unserem Leben erkennen. Unsere Mutter, Vater, Brüder und Schwestern sind die, die den Willen Gottes tun und an Jesus Christus glauben.

Daily bites from the week of August 3

  1. Day 1 of 7 · August 3 Gnade und Wahrheit in Beziehungen

    Jesus begegnet uns in seinen Gesprächen immer voller Gnade und Wahrheit – auch im Umgang mit seiner eigenen Mutter Maria. Diese Balance zwischen liebevoller Zuwendung und klarer Wahrheit prägt alle seine Beziehungen. Bei der Hochzeit zu Kana, am Kreuz und in der Begegnung mit der Volksmenge sehen wir, wie Jesus respektvoll und fürsorglich bleibt, gleichzeitig aber kompromisslos die Wahrheit des Evangeliums verkündet. Wir sind aufgerufen, Jesus in diesem Spannungsfeld nachzufolgen. Gnade ohne Wahrheit wird zur Beliebigkeit; Wahrheit ohne Gnade wird zur Härte. Jesus zeigt uns, wie beides zusammengehört: Er ehrt seine Mutter und sorgt für sie, macht aber gleichzeitig deutlich, dass der Glaube an Gott wichtiger ist als biologische Verwandtschaft. In unseren eigenen Beziehungen dürfen wir lernen, diese Balance zu leben – liebevoll und wahrhaftig zugleich.

    Johannes 1,14

    Prayer

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wie du in deinen Beziehungen Gnade und Wahrheit in Balance halten kannst.

    Reflect

    Wo in deinem Leben neigst du eher zur Gnade ohne Wahrheit oder zur Wahrheit ohne Gnade?

  2. Day 2 of 7 · August 4 Die Hochzeit zu Kana: Meine Stunde ist noch nicht gekommen

    Als bei der Hochzeit zu Kana der Wein ausging, wandte sich Maria mit dieser Not an Jesus. Seine Antwort mag zunächst befremdlich klingen: 'Frau, was habe ich mit dir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.' Doch im Griechischen ist 'Frau' eine respektvolle Anrede. Jesus weist nicht seine Mutter zurück, sondern macht eine wichtige Klarstellung: Er handelt nicht nach menschlichen Erwartungen, sondern nach dem Willen seines Vaters. Diese Szene offenbart etwas Entscheidendes über Jesu Sendung. Er ist nicht gekommen, um unsere Wünsche zu erfüllen, sondern um den göttlichen Heilsplan zu vollenden. Trotzdem zeigt Jesus Mitgefühl und wirkt sein erstes Zeichen, durch das seine Herrlichkeit offenbar wurde. Jesus folgt seinem himmlischen Vater – und gerade dadurch bringt er Segen in unsere Not.

    Johannes 2,1-5

    Prayer

    Danke Jesus, dass du nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters tust – und dass dies zu meinem Besten dient.

    Reflect

    Bist du bereit, Jesu Zeitplan und Gottes Willen zu akzeptieren, auch wenn sie von deinen Erwartungen abweichen?

  3. Day 3 of 7 · August 5 Direkt zu Jesus gehen

    Nachdem Jesus Maria klargemacht hat, dass er nach dem Willen seines Vaters handelt, sagt sie zu den Dienern etwas sehr Wichtiges: 'Was er euch sagt, das tut.' Maria respektiert Jesu Antwort und weist die Menschen nicht zu sich selbst, sondern direkt zu ihrem Sohn. Sie ist nicht die Vermittlerin, sondern Jesus selbst ist derjenige, zu dem wir kommen sollen. Diese Haltung Marias ist ein wichtiges Beispiel für uns alle. Es gibt Menschen, die meinen, es sei besser, zu Maria zu gehen als direkt zu Jesus. Doch Maria selbst zeigt uns den richtigen Weg: Wir sollen zu Jesus gehen, auf ihn hören und das tun, was er sagt. Kein Heiliger, kein Mensch steht zwischen uns und Jesus. Er selbst ist unser Zugang zum Vater. Folgen wir Marias Anweisung und gehen wir direkt zu Jesus mit unseren Anliegen, Nöten und Fragen.

    Johannes 2,5

    Prayer

    Bitte den Heiligen Geist, dir zu helfen, in allen Lebenssituationen direkt und vertrauensvoll zu Jesus zu kommen.

    Reflect

    Gehst du mit deinen Anliegen direkt zu Jesus oder suchst du Umwege über Menschen oder religiöse Praktiken?

  4. Day 4 of 7 · August 6 Von Sinnen oder von Gott berufen?

    Jesus war so sehr von Menschen umgeben und so sehr in seinem Dienst aufgegangen, dass er nicht einmal Zeit zum Essen hatte. Seine Familie, einschließlich seiner Mutter, dachte: 'Er ist von Sinnen.' Sie wollten ihn ergreifen und aus der Situation herausholen. Was für ein Missverständnis! Was für seine Familie wie Wahnsinn aussah, war in Wirklichkeit göttliche Berufung und Hingabe an den Willen des Vaters. Auch heute kann leidenschaftliche Nachfolge Jesu für Außenstehende befremdlich wirken. Wenn wir uns ganz für Jesus einsetzen, verstehen das nicht alle – manchmal nicht einmal die eigene Familie. Doch Jesus zeigt uns: Entscheidend ist nicht, was Menschen denken, sondern dass wir den Willen Gottes tun. Wahre Hingabe an Jesus mag für manche 'verrückt' erscheinen, doch sie ist der Weg des Lebens.

    Markus 3,21.31-35

    Prayer

    Bitte um Mut, Jesus leidenschaftlich nachzufolgen, auch wenn andere es nicht verstehen.

    Reflect

    Hältst du dich manchmal zurück in deiner Nachfolge, weil du fürchtest, was andere denken könnten?

  5. Day 5 of 7 · August 7 Die wahre Familie Gottes

    Als Jesus gesagt wurde, dass seine Mutter und seine Brüder draußen seien und ihn suchten, stellte er eine überraschende Frage: 'Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?' Seine Antwort revolutioniert unser Verständnis von Zugehörigkeit: 'Wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und Mutter.' Im Alten Testament war die biologische Abstammung entscheidend für die Zugehörigkeit zum Volk Gottes. Jesus macht deutlich: Im Neuen Bund zählt der Glaube, nicht die Herkunft. Die Familie Gottes wird nicht durch Geburt, sondern durch Glauben an Jesus Christus definiert. Das ist eine befreiende und gleichzeitig herausfordernde Botschaft. Wir gehören zu Gottes Familie, weil wir an Jesus glauben – und alle, die glauben, sind unsere Geschwister, unabhängig von Herkunft, Kultur oder sozialem Status.

    Markus 3,33-35

    Prayer

    Danke Jesus, dass du mich in deine Familie aufgenommen hast, und hilf mir, alle Glaubenden als meine Geschwister zu sehen.

    Reflect

    Lebst du die Realität, dass alle Glaubenden deine wahre Familie sind, oder bleibst du in engen menschlichen Grenzen?

  6. Day 6 of 7 · August 8 Fürsorge bis zum letzten Atemzug

    Am Kreuz hängend, in unsäglichen Schmerzen und kurz vor seinem Tod, denkt Jesus an seine Mutter. Er sieht Maria und den Jünger Johannes und spricht: 'Frau, siehe, dein Sohn' und zu Johannes: 'Siehe, deine Mutter.' Von dieser Stunde an nahm Johannes sie zu sich. Selbst im Sterben erfüllt Jesus das Gebot, Vater und Mutter zu ehren. Als ältester Sohn war Jesus verantwortlich für die Versorgung seiner Mutter. Nun überträgt er diese Verantwortung seinem geliebten Jünger. Diese Szene zeigt Jesu tiefe Liebe und seinen Respekt gegenüber seiner Mutter. Er verwirft die Familie nicht, sondern ehrt sie bis zum Ende. Gleichzeitig bleibt er seiner Botschaft treu: Die geistliche Familie ist wichtiger als die biologische. Jesus kümmert sich um Maria – und vertraut sie einem seiner Jünger an, einem Mitglied seiner geistlichen Familie.

    Johannes 19,26-27

    Prayer

    Bitte Jesus um Weisheit, wie du deine irdische Familie ehren und gleichzeitig treu in der geistlichen Familie leben kannst.

    Reflect

    Wie kannst du heute praktisch deine Familie ehren und gleichzeitig Jesus an erste Stelle setzen?

  7. Day 7 of 7 · August 9 Die entscheidende Verwandtschaft

    Die drei Begegnungen zwischen Jesus und Maria zeigen uns eine durchgängige Wahrheit: Jesus liebt, respektiert und ehrt seine Mutter, aber er macht unmissverständlich klar, dass die entscheidende Zugehörigkeit nicht durch biologische Abstammung, sondern durch Glauben an Gott entsteht. Diese Verwandtschaft durch den Glauben an Jesus Christus soll die bestimmende Realität in unserem Leben werden. Jesus lädt uns ein, Teil seiner Familie zu werden – nicht durch Geburt, sondern durch Glauben. Wenn wir den Willen Gottes tun, wenn wir an Jesus glauben, dann sind wir seine Mutter, sein Bruder, seine Schwester. Das ist keine biologische, sondern eine geistliche Realität, die alle anderen Zugehörigkeiten übertrifft. Diese Wahrheit verändert, wie wir leben, wie wir Gemeinschaft erleben und wie wir die Welt sehen. Lass diese Verwandtschaft durch den Glauben die entscheidende in deinem Leben sein.

    Johannes 1,12-13

    Prayer

    Danke Jesus, dass du mir durch den Glauben Zugang zur Familie Gottes geschenkt hast. Hilf mir, aus dieser Identität zu leben.

    Reflect

    Ist deine Identität als Kind Gottes und Mitglied seiner Familie die wichtigste Wahrheit über dich?