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BGSG LIVE

Weichselstr. 12, 73529 Schwäbisch Gmünd

Wir sind eine Gemeinde, die verschiedene Angebote hat, um Jesus besser kennenzulernen. Eine davon ist dieser Youtube-Kanal. Für weitere Informationen besucht gerne einmal unsere Webseite. Mit unsere Gaben und veschiedenen Diensten wollen wir Jesus verherrlichen und unsere Zuschauer erbauen. Jeder hat die eigene Verantwortung die Inhalte für sich selbst zu prüfen.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 3 of 7

Die Kraft des Gebets

From the sermon “GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum” of October 25

Paulus schreibt: 'Ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi.' Das Gebet ist ein fundamentaler Baustein unserer Freude im Herrn. Paulus ist nicht allein in seiner Gefangenschaft. Er weiß, dass die Geschwister für ihn beten, und er vertraut auf den Beistand des Heiligen Geistes. Jesus selbst hat versprochen: 'Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben' (Johannes 16,23). Diese Gebetsverheißungen sind keine leeren Worte, sondern konkrete Zusagen Gottes an seine Kinder. Das Gebet verbindet uns mit der Quelle aller Kraft. Es erinnert uns daran, dass wir nicht allein durch diese Welt gehen müssen. Der Geist Gottes ist in uns, die Gemeinschaft der Heiligen trägt uns, und der Vater selbst liebt uns. Diese Gewissheit schenkt Freude, auch wenn die äußeren Umstände schwierig bleiben.

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Paulus schreibt: 'Ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi.' Das Gebet ist ein fundamentaler Baustein unserer Freude im Herrn. Paulus ist nicht allein in seiner Gefangenschaft. Er weiß, dass die Geschwister für ihn beten, und er vertraut auf den Beistand des Heiligen Geistes. Jesus selbst hat versprochen: 'Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben' (Johannes 16,23). Diese Gebetsverheißungen sind keine leeren Worte, sondern konkrete Zusagen Gottes an seine Kinder. Das Gebet verbindet uns mit der Quelle aller Kraft. Es erinnert uns daran, dass wir nicht allein durch diese Welt gehen müssen. Der Geist Gottes ist in uns, die Gemeinschaft der Heiligen trägt uns, und der Vater selbst liebt uns. Diese Gewissheit schenkt Freude, auch wenn die äußeren Umstände schwierig bleiben.

Philipper 1,19
Prayer

Danke Gott für die Gemeinschaft der Gläubigen und den Beistand des Heiligen Geistes in deinem Leben.

Reflect

Vertraue ich wirklich darauf, dass Gott meine Gebete hört und erhört?

Recording from March 8, 2026

Sermon

Gottesdienst am 08.03.2026

Sunday, March 8, 2026
Psalm 104,1
Key Point

Apostel Paulus zeigt uns, wie wir inmitten von Leiden und Schwierigkeiten Freude im Herrn erleben können, indem wir uns im Gebet an Gottes Gnade erinnern, Dankbarkeit üben und die Echtheit des Glaubens in uns und anderen erkennen. Die Freude im Herrn entsteht nicht aus äußeren Umständen, sondern aus der Gewissheit, dass Gott das gute Werk, das er begonnen hat, vollenden wird, und aus der tiefen geistlichen Verbundenheit mit anderen Kindern Gottes.

Dies ist ein vollständiger Gottesdienst einer evangelikalen Gemeinde. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern, gefolgt von der Textlesung aus Psalm 104 (ab Vers 19). Die Hauptpredigt behandelt Philipper 1:7-8 und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema der Freude im Glauben, insbesondere wie das Gebetsleben und die Gemeinschaft der Gläubigen zur Freude beitragen. Der Prediger erklärt, wie Paulus die Echtheit des Glaubens der Philipper an ihrer Frucht erkennt - ihrer Bereitschaft zu leiden, ihre Unterstützung für das Evangelium und ihre gegenseitige Liebe. Die Predigt betont, dass wahre Freude nicht von äußeren Umständen abhängt, sondern aus der Beziehung zu Gott und der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen entsteht. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Liedern, Gebeten und Bekanntmachungen. Es wird für Eduard Kluschke gebetet, der nach einer Knie-Operation Komplikationen hat. Die Gemeinde wird zu den wöchentlichen Veranstaltungen (Bibelstunde, Gebetsstunde) und zum Seminar eingeladen. Eine Mitgliederversammlung wird für den 29.03. angekündigt.
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Dies ist ein vollständiger Gottesdienst einer evangelikalen Gemeinde. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern, gefolgt von der Textlesung aus Psalm 104 (ab Vers 19). Die Hauptpredigt behandelt Philipper 1:7-8 und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema der Freude im Glauben, insbesondere wie das Gebetsleben und die Gemeinschaft der Gläubigen zur Freude beitragen. Der Prediger erklärt, wie Paulus die Echtheit des Glaubens der Philipper an ihrer Frucht erkennt - ihrer Bereitschaft zu leiden, ihre Unterstützung für das Evangelium und ihre gegenseitige Liebe. Die Predigt betont, dass wahre Freude nicht von äußeren Umständen abhängt, sondern aus der Beziehung zu Gott und der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen entsteht. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Liedern, Gebeten und Bekanntmachungen. Es wird für Eduard Kluschke gebetet, der nach einer Knie-Operation Komplikationen hat. Die Gemeinde wird zu den wöchentlichen Veranstaltungen (Bibelstunde, Gebetsstunde) und zum Seminar eingeladen. Eine Mitgliederversammlung wird für den 29.03. angekündigt.

Main Topics (6)

1. Gebet als Werkzeug zur Förderung und Bewahrung der Freude

  • • Das Gebetsleben ist ein elementares Werkzeug, um Freude inmitten von Schwierigkeiten zu erleben
  • • Im Gebet wenden wir uns an den, der wahre Freude geben kann
  • • Mangel am Gebet oder ein eingeschlafenes Gebetsleben ist ein Räuber der Freude
  • • Gebet umfasst Dankbarkeit und Erinnerung als Schlüsselelemente

2. Dankbarkeit und Erinnerung als Grundlage der Freude

  • • Dankbarkeit schafft Freude im Herzen
  • • Dankbarkeit wird durch Erinnerung an Gottes gute Taten gefördert
  • • Vergesslichkeit und Undankbarkeit sind Feinde der Freude
  • • Paulus erinnert sich an drei Dinge: die Teilhabe der Philipper am Evangelium von Anfang an, Gottes Verheißung der Vollendung, und ihre Treue im Leiden

3. Die souveräne Gnade Gottes in Erwählung und Bewahrung

  • • Gott hat das gute Werk begonnen und wird es vollenden bis zum Tag Christi
  • • Unglaube an die Souveränität Gottes beraubt die Freude
  • • Die erwählende und bewahrende Gnade schenkt Gewissheit und Freude
  • • Nicht unsere Kraft, sondern Gottes Gnade rettet und bewahrt uns

4. Frucht des echten Glaubens als Zeugnis der Erwählung

  • • Paulus erkannte die Philipper als echte Kinder Gottes durch die Frucht ihres Glaubens
  • • Echte Gläubige sind bereit, für das Evangelium zu leiden
  • • Sie bleiben in Bedrängnis und Prüfung am Herrn
  • • Sie unterstützen das Werk des Evangeliums praktisch und opferbereit
  • • Ausharren bis ans Ende ist der Beweis, nicht die Ursache der Rettung

5. Geistliche Liebe und Verbundenheit unter Gläubigen

  • • Paulus hatte tiefe Sehnsucht nach den Philippern mit der herzlichen Liebe Christi
  • • Die Erkenntnis der gemeinsamen Teilhabe an der Gnade schafft tiefe Einheit
  • • Christliche Liebe beginnt mit richtigem Denken und führt zu tiefen Gefühlen
  • • Wenn wir gut übereinander denken als Kinder Gottes, empfinden wir auch Zuneigung
  • • Diese Liebe ist geistlich (von Christus), nicht nur natürlich oder emotional

6. Leiden und Prüfung als Mittel zur Bewährung

  • • Leiden bringt Bewährung und lebendige Hoffnung hervor
  • • In Prüfungen zeigt sich die Echtheit des Glaubens
  • • Wir sollen uns in Bedrängnissen freuen, weil sie uns Gewissheit bringen
  • • Kinder Gottes haben nicht nur den Glauben, sondern auch das Leiden empfangen
  • • Das Ausharren im Leiden ist ein Zeichen, dass man ein Kind Gottes ist

Biblical Foundations

Direct Quotes

Psalm 104,1

Preise den Herrn meine Seele. Herr mein Gott, du bist sehr groß. Mit Majestät und Pracht bist du bekleidet.

Psalm 104,19-35

Er hat den Mond gemacht zur Zeitbestimmung. Die Sonne kennt ihren Untergang. Du bestellst Finsternis und es wird Nacht. In ihr regen sich alle Tiere des Waldes... Preise den Herrn meine Seele. Halleluja.

Philipper 1,3-6

Ich danke meinen Gott bei jeder Erinnerung an euch, alle Zeit in jedem meiner Gebete... wegen eurer Teilnahme am Evangelium vom ersten Tag an bis jetzt. Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.

Philipper 1,7-8

So ist es für mich recht, dass ich dies im Blick auf euch alle denke, weil ich euch im Herzen habe und sowohl in meinen Fesseln, auch in der Verteidigung und Bekräftigung des Evangeliums ihr alle meine Mitteilhaber der Gnade seid. Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne, mit der herzlichen Liebe Christi Jesu.

1. Thessalonicher 1,2-4

Wir danken Gott alle Zeit für euch alle, indem wir euch erwähnen in unseren Gebeten, und unablässig vor unserem Gott und Vater an euer Werk des Glaubens gedenken und die Bemühung der Liebe und des Ausharres in der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus. Denn wir kennen von Gott geliebte Brüder eure Auserwählung.

Hebräer 6,9-10

Wir aber sind, wenn wir auch so reden, im Hinblick auf euch, Geliebte, vom Besseren zum Heil-Dienlichen überzeugt. Denn Gott ist nicht ungerecht, euer Werk zu vergessen und die Liebe, die ihr zu seinem Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und dient.

Römer 8,15-17

Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zu Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen, Abba Vater. Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

Philipper 2,25-27

Ich habe es aber für nötig gehalten, Epaphroditus, meinen Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, euren Abgesandten und Diener meines Bedarfs, zu euch zu senden, da er ja sehnlich nach euch allen verlangte und in Unruhe war, weil ihr gehört hattet, dass er krank war...

Philipper 4,17

Nicht, dass ich die Gabe suche, sondern ich suche die Frucht, die zugunsten eurer Rechnung wächst.

Additional references

  • → 1. Johannes (Brief allgemein über Liebe zu Geschwistern)
  • → Apostelgeschichte 16 (Entstehung der Gemeinde in Philippi)

Practical Application (7)

  • 1 Pflege ein aktives Gebetsleben: Gehe regelmäßig zu Gott im Gebet, schütte dein Herz vor ihm aus und wende dich zuerst an ihn, bevor du zu Menschen gehst. Ein eingeschlafenes Gebetsleben raubt dir die Freude.
  • 2 Übe bewusste Dankbarkeit durch Erinnerung: Erinnere dich regelmäßig daran, was Gott dir Gutes getan hat. Vergiss nicht, wie er dein Leben verändert hat und welche Gnade er dir erwiesen hat, um Dankbarkeit und damit Freude zu fördern.
  • 3 Vertraue auf Gottes Souveränität in Schwierigkeiten: Glaube fest daran, dass Gott das gute Werk, das er in dir begonnen hat, vollenden wird. Diese Gewissheit gibt dir Freude auch inmitten von Leiden und Bedrängnis.
  • 4 Prüfe die Echtheit deines Glaubens durch Frucht: Schaue auf die Frucht in deinem Leben: Bleibst du im Leiden am Herrn? Liebst du das Evangelium? Bist du bereit, für Jesus zu leiden? Diese Dinge bestätigen, dass du ein Kind Gottes bist.
  • 5 Unterstütze praktisch das Werk des Evangeliums: Zeige deine Liebe zu Christus durch praktische Unterstützung der Verkündigung des Evangeliums und der Diener Gottes, wie die Philipper es taten mit Epaphroditus.
  • 6 Denke gut über deine Geschwister in Christus: Siehe deine Mitgläubigen als Kinder Gottes, die von Gott erwählt und geliebt sind. Richtiges Denken über sie führt zu tiefer geistlicher Verbundenheit und Zuneigung.
  • 7 Freue dich in Prüfungen: Erkenne, dass Leiden und Prüfungen dir Gewissheit über deine Rettung geben. Wenn du im Leiden an Jesus festhältst, ist das ein Zeichen, dass du sein Kind bist, und das bringt Freude.

Daily bites from the week of March 9

  1. Day 1 of 7 · March 9 Freude inmitten von Schwierigkeiten

    Paulus saß im Gefängnis, als er den Philipperbrief schrieb – und doch schreibt er: 'Alle Zeit in jedem meiner Gebete bete ich für euch alle mit Freuden.' Wie ist das möglich? Die Freude, von der Paulus spricht, ist kein oberflächliches Glücksgefühl, das von äußeren Umständen abhängt. Es ist eine tiefe Freude, die aus der Beziehung zu Gott kommt. Paulus zeigt uns, dass wahre Freude nicht trotz, sondern durch das Gebetsleben entsteht. Wenn wir uns im Gebet an den wenden, der allein wahre Freude geben kann, richtet sich unser Blick auf den Schöpfer, dem alles möglich ist. Ein eingeschlafenes Gebetsleben raubt uns die Freude. Aber wenn wir zu unserem Herrn kommen und ihm wirklich alles sagen – unsere Sorgen, unseren Ärger, unsere Sehnsucht – dann beginnt Freude in unser Herz zu strömen. Gebet ist mehr als eine religiöse Übung. Es ist das Ausschütten des Herzens vor dem lebendigen Gott.

    Philipper 1:3-4

    Prayer

    Bitte den Herrn, dein Gebetsleben neu zu beleben und dir zu zeigen, wie du ihm dein Herz ausschütten kannst.

    Reflect

    Wie sieht dein Gebetsleben aus? Kommst du regelmäßig zu Gott mit allem, was dich bewegt, oder ist dein Gebet zur Routine geworden?

  2. Day 2 of 7 · March 10 Die Kraft der Dankbarkeit

    Der Psalmist ruft sich selbst zu: 'Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!' Dankbarkeit und Erinnerung sind Schlüsselwörter für die Freude im Glauben. Paulus erinnert sich im Gefängnis bewusst an all das Gute, das Gott getan hat. Diese Erinnerung schafft Dankbarkeit, und Dankbarkeit bringt Freude ins Herz. Unsere Vergesslichkeit und Undankbarkeit sind dagegen Räuber der Freude. Wie oft vergessen wir, aus welcher Situation Gott uns herausgeholt hat? Wie schnell gewöhnen wir uns an seine Gnade und beginnen zu murren? Neubekehrte sind oft voller Dankbarkeit – alles ist schön, die Gemeinde ist wunderbar, die Gnade ist überwältigend. Aber mit der Zeit kann diese 'erste Liebe' verblassen. Wenn wir vergessen, was Gott für uns getan hat, werden wir unzufrieden. Die Lösung? Immer wieder bewusst erinnern und danken.

    Psalm 103:2

    Prayer

    Danke Gott für drei konkrete Dinge, die er in deinem Leben getan hat, und bitte ihn, dein Herz dankbar zu halten.

    Reflect

    Wofür bist du Gott heute konkret dankbar? Nimm dir Zeit, dich an seine Güte in deinem Leben zu erinnern.

  3. Day 3 of 7 · March 11 Gott fängt an – Gott vollendet

    Paulus schreibt voller Zuversicht: 'Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.' Diese Wahrheit brachte Freude in sein Herz, selbst im Gefängnis. Paulus sorgte sich nicht, dass die Gemeinde in Philippi ohne ihn scheitern würde. Er vertraute nicht auf seine eigene Kraft oder Rhetorik, sondern auf Gottes Souveränität. Gott hatte das Werk begonnen – bei Lydia, beim Kerkermeister, bei allen Gläubigen dort. Und Gott würde es vollenden. Unglaube an Gottes Souveränität raubt uns die Freude. Wenn wir denken, es hängt alles von uns ab, leben wir in ständiger Angst und Anspannung. Aber wenn wir glauben, dass der allmächtige Gott sein Werk vollendet, kommt Ruhe, Zuversicht und Freude in unser Herz. Nicht unsere Kraft rettet uns – seine Gnade tut es.

    Philipper 1:6

    Prayer

    Danke Gott dafür, dass deine Errettung nicht von deiner Kraft abhängt, sondern von seiner bewahrenden Gnade.

    Reflect

    Vertraust du darauf, dass Gott das gute Werk, das er in dir begonnen hat, auch vollenden wird? Oder verlässt du dich zu sehr auf deine eigene Kraft?

  4. Day 4 of 7 · March 12 Teilhaber der Gnade

    Paulus schreibt den Philippern: 'Ihr alle seid meine Mitteilhaber der Gnade.' Was für eine erstaunliche Aussage! Er sieht in ihnen echten Glauben, echte Wiedergeburt, echte Frucht der Gnade. Wie kam Paulus zu dieser Gewissheit? Er sah die Frucht in ihrem Leben. Er erlebte ihre Bereitschaft zu leiden, ihre Unterstützung für das Evangelium, ihre gegenseitige Liebe. Das waren keine oberflächlichen religiösen Aktivitäten, sondern Zeichen der wirksamen Gnade Gottes in ihren Herzen. Wenn wir erkennen, dass andere Gläubige dieselbe Gnade erfahren haben wie wir selbst, entsteht eine tiefe Einheit und Freude. Wir haben das Gleiche! Wir sind Geschwister in Christus, Teilhaber derselben göttlichen Gnade. Diese Erkenntnis schafft eine Verbundenheit, die schwer in Worte zu fassen ist, aber tief erfahrbar wird. Paulus konnte nur sagen: 'Gott ist mein Zeuge' – wie tief seine Liebe zu den Philippern war.

    Philipper 1:7

    Prayer

    Bitte Gott, dir die Augen zu öffnen für die Frucht seiner Gnade in anderen Gläubigen und die Einheit im Geist zu vertiefen.

    Reflect

    Siehst du in anderen Gläubigen Mitteilhaber derselben Gnade? Wie zeigt sich diese Erkenntnis in deiner Liebe zur Gemeinde?

  5. Day 5 of 7 · March 13 Die Frucht echten Glaubens

    Jesus sagte: 'An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.' Paulus erkannte die Echtheit des Glaubens der Philipper an der Frucht in ihrem Leben. Es war nicht nur Theorie oder ein intellektuelles Bekenntnis – es war etwas, das in ihren Herzen gewirkt wurde und ihr Leben veränderte. Echter Glaube zeigt sich in konkreten Dingen: in der Bereitschaft, für Christus zu leiden, in der aktiven Unterstützung des Evangeliums, in der geschwisterlichen Liebe. Die Philipper hatten Paulus im Gefängnis unterstützt, sie waren treu geblieben trotz Bedrängnissen, sie lebten ihren Glauben aus. Diese Frucht kann nicht durch menschliche Anstrengung hervorgebracht werden. Sie ist das Ergebnis der Wiedergeburt, des Wirkens des Heiligen Geistes. Wenn Gott ein Herz verändert, zeigt sich das im Leben. Paulus sah diese Frucht und freute sich überschwänglich, denn er wusste: Diese Menschen sind wirklich Kinder Gottes.

    Matthäus 7:20

    Prayer

    Bitte den Heiligen Geist, mehr Frucht in deinem Leben hervorzubringen, die Jesus ehrt und andere ermutigt.

    Reflect

    Welche Frucht des Glaubens ist in deinem Leben sichtbar? Was zeigt anderen, dass Gottes Gnade in dir wirkt?

  6. Day 6 of 7 · March 14 Leiden um Christi willen

    Als Paulus zum Glauben kam, sagte Jesus über ihn: 'Ich werde ihm zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.' Paulus wurde vom Verfolger zum Verfolgten. Und doch sagte er nicht: 'Der Preis ist mir zu hoch.' Warum nicht? Weil er die Herrlichkeit Jesu gesehen hatte. Wenn wir die wahre Herrlichkeit Christi und seiner Gnade erkennen, fallen die Leiden dieser Zeit nicht ins Gewicht. Paulus begriff, dass Leiden zum Christsein dazugehört – nicht als Strafe, sondern als Zeichen, dass wir nicht mehr von dieser Welt sind. Viele suchen Jesus, um den Leiden dieser Welt zu entfliehen. Aber Jesus hat nie ein leidfreies Leben versprochen. Im Gegenteil: 'Wenn sie mich hassen, werden sie euch hassen.' Echter Glaube gibt uns nicht nur die Fähigkeit, die Herrlichkeit Christi zu sehen, sondern auch die Kraft, durch Leiden hindurchzugehen. Das ist Gnade.

    Apostelgeschichte 9:16

    Prayer

    Bitte Gott um die Gnade, seine Herrlichkeit so klar zu sehen, dass die Leiden dieser Zeit ihre Macht über dich verlieren.

    Reflect

    Bist du bereit, für Christus zu leiden, oder suchst du einen Glauben ohne Kosten? Was bedeutet dir die Herrlichkeit Jesu wirklich?

  7. Day 7 of 7 · March 15 Sehnsucht nach Gemeinschaft

    Paulus bekennt: 'Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit der herzlichen Liebe Christi Jesu.' Was für ein Liebesbekenntnis! Diese Sehnsucht nach den Philippern war keine oberflächliche Emotion – sie kam aus einer tiefen geistlichen Verbundenheit. Wenn wir erkennen, dass andere dieselbe Gnade erfahren haben, entsteht eine Liebe und Sehnsucht, die über natürliche Gefühle hinausgeht. Es ist die Liebe Christi, die in uns wirkt und uns mit anderen Gläubigen verbindet. Paulus musste Gott als Zeuge anrufen, weil diese Liebe so tief war, dass Worte kaum ausreichten. Diese Dimension der Liebe und Gemeinschaft ist ein Geschenk Gottes. Sie bringt Freude, Einheit und Kraft. Wenn wir die Gemeinde als Familie sehen, als Mitteilhaber der Gnade, als Geschwister in Christus, dann erleben wir etwas von der Freude, die Paulus hatte. Lass dich auf diese tiefe Gemeinschaft ein.

    Philipper 1:8

    Prayer

    Danke Gott für die Gemeinschaft der Gläubigen und bitte ihn, deine Liebe zu deinen Geschwistern zu vertiefen.

    Reflect

    Sehnst du dich nach der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen? Wie zeigt sich die Liebe Christi in deinen Beziehungen zur Gemeinde?