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Arche Gemeinde Hamburg

Doerriesweg 7, 22525 Hamburg
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Daily Bite
Day 2 of 7

Das Herz ist das Problem

From the sermon “Let the Children Come to Me | Devotional by Wolfgang Wegert” of October 26

Die Bibel sagt uns eine unbequeme Wahrheit: 'Das Böse ist von Jugend auf.' Die Unarten unserer Kinder – Ungehorsam, Trotz, Lügen – sind keine oberflächlichen Fehler, die man einfach wegtrainieren kann. Sie spiegeln wider, was im Herzen ist. Viele Väter versuchen es mit christlichem Drill, mit Gesetzlichkeit. Doch das hält Kinder eher von Christus ab, als dass es sie zu ihm hinführt. Wenn wir nicht das Herz der Heranwachsenden ansprechen, doktorn wir nur an den Symptomen herum. Unsere Kinder werden von der gleichen Not gequält wie wir – von unserem sündigen Herzen. Das Benehmen der Kleinen spiegelt nur wider, was in ihrem Herzen ist. Deshalb brauchen sie nicht nur Zucht und Ordnung, sondern vor allem das Evangelium, das Herzen verändert.

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Die Bibel sagt uns eine unbequeme Wahrheit: 'Das Böse ist von Jugend auf.' Die Unarten unserer Kinder – Ungehorsam, Trotz, Lügen – sind keine oberflächlichen Fehler, die man einfach wegtrainieren kann. Sie spiegeln wider, was im Herzen ist. Viele Väter versuchen es mit christlichem Drill, mit Gesetzlichkeit. Doch das hält Kinder eher von Christus ab, als dass es sie zu ihm hinführt. Wenn wir nicht das Herz der Heranwachsenden ansprechen, doktorn wir nur an den Symptomen herum. Unsere Kinder werden von der gleichen Not gequält wie wir – von unserem sündigen Herzen. Das Benehmen der Kleinen spiegelt nur wider, was in ihrem Herzen ist. Deshalb brauchen sie nicht nur Zucht und Ordnung, sondern vor allem das Evangelium, das Herzen verändert.

1. Mose 8,21
Prayer

Bitte Gott um Weisheit, nicht nur äußerliches Verhalten zu korrigieren, sondern das Herz deiner Kinder zu erreichen.

Reflect

Versuche ich, nur das Verhalten meiner Kinder zu ändern, oder spreche ich auch ihr Herz an?

Recording from September 6, 2026

Sermon

Glaube wie ein Kind | Wolfgang Wegert | 06.09.2026

Sunday, September 6, 2026
Römer 10,1-9
Key Point

Das Evangelium ist einfach und klar: Wir können uns nicht durch eigene Werke und religiöse Anstrengungen vor Gott gerecht machen. Die Rettung kommt allein durch den Glauben an Jesus Christus, der unsere Gerechtigkeit ist. Mose sagte 'tue und lebe' - was scheiterte. Jesus sagt 'glaube und lebe' - das ist der Weg zum Heil.

Wolfgang Wegert predigt über Römer 10,1-9 und erklärt den fundamentalen Unterschied zwischen der Gerechtigkeit aus dem Gesetz und der Gerechtigkeit aus dem Glauben. Er betont, dass Paulus trotz Verfolgung für seine jüdischen Volksgenossen betete, die zwar Eifer für Gott hatten, aber nicht nach der rechten Erkenntnis. Das zentrale Problem war ihr Versuch, durch eigene Werke und Anstrengungen gerecht vor Gott zu werden, anstatt die Gerechtigkeit Gottes in Christus anzunehmen. Der Prediger illustriert die Botschaft des Evangeliums durch die Geschichte von Jack, einem einfachen Hausierer in England, dessen ganzer Glaube in dem Lied zusammengefasst war: 'Ich bin ein armer Sünder und sonst gar nichts. Doch Jesus Christus ist mein alles in allem.' Wegert unterstreicht, dass das Evangelium so einfach ist, dass sogar ein Kind es verstehen kann. Die Erlösung kommt nicht durch religiöse Bemühungen, Rituale oder gute Werke, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus, der die vollkommene Gerechtigkeit für uns erworben hat. Moses Botschaft war 'tue und lebe', aber diese führte ins Scheitern. Jesu Botschaft ist 'glaube und lebe' - das ist die rettende Wahrheit des Evangeliums.
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Wolfgang Wegert predigt über Römer 10,1-9 und erklärt den fundamentalen Unterschied zwischen der Gerechtigkeit aus dem Gesetz und der Gerechtigkeit aus dem Glauben. Er betont, dass Paulus trotz Verfolgung für seine jüdischen Volksgenossen betete, die zwar Eifer für Gott hatten, aber nicht nach der rechten Erkenntnis. Das zentrale Problem war ihr Versuch, durch eigene Werke und Anstrengungen gerecht vor Gott zu werden, anstatt die Gerechtigkeit Gottes in Christus anzunehmen. Der Prediger illustriert die Botschaft des Evangeliums durch die Geschichte von Jack, einem einfachen Hausierer in England, dessen ganzer Glaube in dem Lied zusammengefasst war: 'Ich bin ein armer Sünder und sonst gar nichts. Doch Jesus Christus ist mein alles in allem.' Wegert unterstreicht, dass das Evangelium so einfach ist, dass sogar ein Kind es verstehen kann. Die Erlösung kommt nicht durch religiöse Bemühungen, Rituale oder gute Werke, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus, der die vollkommene Gerechtigkeit für uns erworben hat. Moses Botschaft war 'tue und lebe', aber diese führte ins Scheitern. Jesu Botschaft ist 'glaube und lebe' - das ist die rettende Wahrheit des Evangeliums.

Main Topics (6)

1. Paulus' Gebet für Israel

  • • Paulus betete für seine Volksgenossen, obwohl sie ihn verfolgten
  • • Sein Gebet galt nicht dem politischen Wohlergehen Israels, sondern der Rettung ihrer Seelen
  • • Wir sollen als Israelfreunde für die Rettung der Juden beten, dass Gott ihnen die Decke von den Augen nimmt

2. Eifer ohne rechte Erkenntnis

  • • Die Juden hatten Eifer für Gott, aber nicht nach der rechten Erkenntnis
  • • Paulus erinnerte sich an sein eigenes Leben als Pharisäer und Eiferer
  • • Religiöser Eifer auf dem falschen Weg führt ins Verderben
  • • Viele religiöse Menschen heute eifern für Gott, sind aber auf dem falschen Weg

3. Eigene Gerechtigkeit versus Gottes Gerechtigkeit

  • • Falscher Gotteseifer besteht darin, sich selbst durch Handlungen vor Gott gerecht machen zu wollen
  • • Alle Religionen versuchen durch Werke, Rituale und gute Taten gerettet zu werden
  • • Menschen können dem heiligen Maßstab Gottes niemals durch eigene Anstrengung gerecht werden
  • • Wir müssen uns Gottes Gerechtigkeit in Jesus Christus schenken lassen

4. Christus als Ende des Gesetzes

  • • Christus hat als einziger das Gesetz Gottes vollkommen gehalten und erfüllt
  • • Diese vollendete Gerechtigkeit Christi rechnet Gott allen zu, die an Christus glauben
  • • Der endlose Kampf mit dem fordernden Gesetz ist zu Ende
  • • Das religiöse Ringen und die Gesetzesmühe sind vorbei - jetzt kommt nur noch der Glaube

5. Die Einfachheit des Evangeliums

  • • Das Gesetz sagt: 'Tue und lebe' - aber nur wer alle Gebote lückenlos befolgt, kann dadurch leben
  • • Das Evangelium sagt: 'Glaube und lebe' - so einfach wie Milch für ein Baby
  • • Das Wort ist nahe in deinem Mund und in deinem Herzen
  • • Man braucht keine komplizierten Rituale, heiligen Städte oder besondere Erlebnisse
  • • Die Geschichte von Jack illustriert die Einfachheit: 'Ich bin ein armer Sünder und sonst gar nichts. Doch Jesus Christus ist mein alles in allem.'

6. Der Weg zur Rettung

  • • Mit dem Mund Jesus als Herrn bekennen
  • • Im Herzen glauben, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat
  • • Nicht durch Tun, sondern durch Glauben wird man gerettet
  • • Das Vertrauen ganz und gar auf Christus setzen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Römer 10,1-9

Brüder, der Wunsch meines Herzens und mein Flehen zu Gott für Israel ist auf ihr Heil gerichtet. Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht nach der rechten Erkenntnis. Denn weil die Gerechtigkeit Gottes, weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Denn Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt. Mose beschreibt nämlich die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt. So, der Mensch, der diese Dinge tut, wird durch sie leben. Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben, die redet so: Sprich nicht in deinem Herzen, wer wird in den Himmel hinaufsteigen, nämlich um Christus herabzuholen, oder wer wird in den Abgrund hinuntersteigen? nämlich um Christus von den Toten zu holen, sondern was sagt sie? Das Wort ist dir nahe in deinem Mund und in deinem Herzen. Dies ist das Wort des Glaubens, dass wir verkündigen. Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Jesus ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du errettet.

5. Mose 30,11-14

Denn dieses Gebot, dass ich dir heute gebiete, ist nicht zu wunderbar für dich und nicht zu fern. Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest, wer will für uns zum Himmel fahren und es holen uns holen und es uns hören lassen, dass wir es tun. Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen müsstest, wer will für uns über das Meer fahren und es uns holen und es uns hören lassen, dass wir es tun jetzt, sondern das Wort ist sehr nahe bei dir in deinem Mund und in deinem Herzen.

Additional references

  • → Philipper (Paulus als Pharisäer und Eiferer)
  • → Apostelgeschichte (Paulus' Erziehung bei Gamaliel)
  • → Johannes 3,16 (implizit: wer an den Sohn glaubt)

Practical Application (5)

  • 1 Für Israel beten: Als Israelfreunde sollen wir Paulus folgen und für die Juden beten, dass sie gerettet werden und Christus erkennen. Das Gebet soll auf ihr Seelenheil gerichtet sein, nicht nur auf politisches Wohlergehen.
  • 2 Eigene religiöse Anstrengungen aufgeben: Höre auf mit dem Versuch, dich durch eigene Werke, Rituale, gute Taten oder religiöse Mühen vor Gott gerecht zu machen. Erkenne, dass du die Gerechtigkeit nicht selbst aufrichten kannst.
  • 3 Den einfachen Glauben annehmen: Setze dein Vertrauen ganz und gar auf Christus. Bekenne mit deinem Mund Jesus als Herrn und glaube in deinem Herzen, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat. Das genügt zur Rettung.
  • 4 Die Botschaft 'Ich bin ein armer Sünder und sonst gar nichts, doch Jesus Christus ist mein alles in allem' verinnerlichen: Erkenne dich täglich als Sünder an und verlasse dich vollständig auf Christus als deine Gerechtigkeit. Diese einfache Wahrheit bewahrt vor geistlichen Höhen und Tiefen.
  • 5 Das Evangelium in seiner Einfachheit weitergeben: Verkompliziere die Botschaft nicht durch Mystik, Rituale oder zusätzliche Anforderungen. Das Wort ist nahe - in Mund und Herz. Teile diese schlichte Botschaft mit anderen, die sie noch nie gehört haben.

Daily bites from the week of September 7

  1. Day 1 of 7 · September 7 Der brennende Wunsch: Rettung der Seele

    Paulus hatte allen Grund, die Juden zu hassen. Sie verfolgten ihn, warfen ihn aus Synagogen, organisierten Mobs gegen ihn. Doch statt Vergeltung suchte er ihr Heil. Er schrieb: 'Der Wunsch meines Herzens und mein Flehen zu Gott für Israel ist auf ihr Heil gerichtet.' Nicht politischer Erfolg oder irdisches Wohlergehen standen im Mittelpunkt seines Gebets, sondern die Rettung ihrer Seelen. Diese Haltung zeigt uns, was wirklich zählt. Paulus folgte dem Befehl Jesu, für die zu beten, die uns verfolgen. Seine größte Sorge galt nicht dem Diesseits, sondern der Ewigkeit. Wahre Freundschaft mit Israel – oder mit jedem Menschen – bedeutet nicht nur, für irdisches Wohlergehen zu beten, sondern vor allem dafür, dass Menschen Christus erkennen und gerettet werden. Was bewegt unser Herz, wenn wir an andere denken? Geht es uns primär um zeitliche Dinge oder um das ewige Heil? Paulus' Beispiel fordert uns heraus, unsere Gebetsprioritäten zu überdenken.

    Römer 10,1

    Prayer

    Bitte Gott, dir ein Herz wie Paulus zu geben, das sich nach der Errettung anderer sehnt, selbst derer, die dir Unrecht getan haben.

    Reflect

    Für wen solltest du heute beten – nicht nur für sein irdisches Wohlergehen, sondern vor allem für die Rettung seiner Seele?

  2. Day 2 of 7 · September 8 Eifer ohne die rechte Erkenntnis

    Paulus bescheinigte seinen Verfolgern etwas Überraschendes: 'Ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht nach der rechten Erkenntnis.' Sie waren nicht gottlos oder gleichgültig – sie eiferten leidenschaftlich für Gott. Doch ihr Eifer lief in die falsche Richtung. Es ist wie jemand, der mit vollem Einsatz von Hamburg nach Flensburg radelt und dabei überzeugt ist, in die Lüneburger Heide zu fahren. Alle Anstrengung, aller Schweiß, alle Überzeugung ändern nichts daran: Er ist auf dem falschen Weg. Genauso können Menschen voller religiösem Eifer sein und dennoch verloren gehen. Das Problem lag nicht in mangelndem Engagement, sondern in falscher Erkenntnis. Sie wollten ihre eigene Gerechtigkeit aufrichten statt Gottes Gerechtigkeit in Christus anzunehmen. Religiöse Aktivität, fromme Rituale, moralische Bemühungen – nichts davon rettet, wenn der Weg falsch ist. Nur die rechte Erkenntnis führt zum Ziel: Gerechtigkeit allein durch Glauben an Jesus Christus.

    Römer 10,2-3

    Prayer

    Bitte den Herrn, dir die rechte Erkenntnis zu schenken und dich von jedem falschen Vertrauen auf eigene Frömmigkeit zu befreien.

    Reflect

    Verlasse ich mich auf meinen religiösen Eifer und meine Bemühungen oder auf Gottes Gerechtigkeit in Christus allein?

  3. Day 3 of 7 · September 9 Christus – das Ende des Gesetzes

    Paulus verkündet eine revolutionäre Wahrheit: 'Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt.' Was bedeutet das? Der Mensch gewordene Christus hat durch vollkommenen Gehorsam das Gesetz Gottes von A bis Z erfüllt. Er ist der einzige Gerechte. Das Erstaunliche: Diese vollendete Gerechtigkeit, die Christus erworben hat, rechnet Gott allen an, die an Christus glauben. Wir müssen uns nicht mehr durch eigene Anstrengung um Gerechtigkeit bemühen. Das endlose religiöse Ringen, das ewige 'Du musst' und 'Du sollst' ist vorbei. Christus hat alles erfüllt. Das bedeutet nicht, dass das Gesetz unwichtig wäre – es zeigt uns unsere Sünde und Gottes heiligen Maßstab. Aber als Weg zur Errettung ist das Gesetz beendet. Wer versucht, durch Gesetzeswerke gerecht zu werden, verkennt Christus' vollkommenes Werk. Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, ist allein in Christus zu finden – und sie wird uns geschenkt durch Glauben.

    Römer 10,4

    Prayer

    Danke Jesus, dass er das Gesetz vollkommen erfüllt hat und dass seine Gerechtigkeit dir durch den Glauben geschenkt wird.

    Reflect

    Versuche ich noch immer, durch eigene Leistung vor Gott gerecht zu werden, oder vertraue ich ganz auf Christi vollkommene Gerechtigkeit?

  4. Day 4 of 7 · September 10 Tue und lebe – der Weg des Scheiterns

    Mose beschreibt die Gerechtigkeit aus dem Gesetz klar: 'Der Mensch, der diese Dinge tut, wird durch sie leben.' Klingt einfach, oder? Doch hier liegt die Falle: Um durch das Gesetz zu leben, müssen wir ihm lückenlos gehorchen – von Geburt bis Tod, ohne eine einzige Sünde. Das Gesetz kennt keine Kompromisse. Es reicht nicht, sich zu bemühen oder sein Bestes zu geben. Wer auch nur einmal einen Fehler macht, hat jede Möglichkeit verloren, durch Werke gerettet zu werden. Die Vase ist bereits zerbrochen. Schon im Mutterleib gingen wir in die Irre. Sünde ist unsere Natur, unsere DNA. Alle Religionen der Welt vertreten diese Idee: Tue dies, halte jenes, dann wird Gott mit dir zufrieden sein. Doch die Bibel deckt diese Illusion schonungslos auf. Durch gutes Tun kommt niemand in den Himmel. Der Weg zur Errettung durch Werke ist ein für alle Mal verschlossen. Wer hofft, durch eigene Leistung gerettet zu werden, hegt eine verlorene Hoffnung.

    Römer 10,5

    Prayer

    Bekenne vor Gott dein völliges Unvermögen, durch eigene Kraft gerecht zu werden, und preise ihn für seinen anderen Weg.

    Reflect

    Habe ich wirklich verstanden, dass ich durch meine Werke niemals Gottes heiligem Maßstab gerecht werden kann?

  5. Day 5 of 7 · September 11 Glaube und lebe – die Botschaft des Evangeliums

    Im Gegensatz zum Gesetz verkündet die Gerechtigkeit aus Glauben: 'Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.' Du musst nicht in den Himmel hinaufsteigen oder in den Abgrund hinuntersteigen. Du brauchst keine weiten Reisen, keine mystischen Erlebnisse, keine komplizierten Rituale. Das Evangelium ist herrlich einfach: Während das Gesetz sagt 'Tue und lebe', sagt das Evangelium 'Glaube und lebe'. Die Botschaft ist so klar, dass schon ein Kind sie verstehen kann. Gott sandte seinen gerechten Sohn, um stellvertretend für dich am Kreuz die Strafe für deine Sünde zu tragen. Durch ihn wirst du für schuldlos und gerecht gesprochen – einfach durch Glauben. Manche finden das Evangelium zu einfach und lehnen es ab, wie Kinder behandelt zu werden. Doch Jesus sagt: 'Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen.' Die Milch des Evangeliums ist für alle da – schlicht, klar, zugänglich.

    Römer 10,6-8

    Prayer

    Danke Gott für die herrliche Einfachheit des Evangeliums und bitte ihn um einen kindlichen Glauben.

    Reflect

    Ist mir das Evangelium vielleicht zu einfach, sodass ich meine, noch etwas hinzufügen zu müssen?

  6. Day 6 of 7 · September 12 Jack – ein armer Sünder und sonst gar nichts

    Die Geschichte von Jack, dem einfachen Hausierer in England, illustriert das Evangelium perfekt. Er lebte fluchend, trinkend und diebisch – bis er ein Lied hörte: 'Ich bin ein armer Sünder und sonst gar nichts. Doch Jesus Christus ist mein alles in allem.' Diese Worte sanken in sein Herz und er wurde ein neuer Mensch. Als die Gemeinde ihn nach seinem Bekehrungserlebnis fragte, konnte er nur wiederholen: 'Ich bin ein armer Sünder und sonst gar nichts. Doch Jesus Christus ist mein alles in allem.' Er hatte keine komplizierten theologischen Erklärungen, keine dramatischen Erlebnisse zu berichten. Doch sein Glaube war echt und unerschütterlich. Jack sagte: 'Ich werde nie tiefer sinken, denn ich bin immer ganz unten – ein armer Sünder. Aber ich bin auch immer ganz oben, denn Christus ist mein alles in allem.' Das ist das Evangelium in seiner kürzesten Form: völlige Sündhaftigkeit trifft auf völlige Gnade in Christus.

    Römer 10,9

    Prayer

    Sprich dieses Bekenntnis im Gebet vor Gott aus und mache es zu deinem eigenen.

    Reflect

    Kann ich wie Jack bekennen: Ich bin ein armer Sünder und sonst gar nichts, doch Jesus Christus ist mein alles in allem?

  7. Day 7 of 7 · September 13 Jetzt und hier – der Augenblick der Entscheidung

    Paulus macht es kristallklar: 'Wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.' Nicht komplizierter, nicht schwieriger. Das Wort ist dir nahe – genau da, wo du jetzt bist. Du brauchst keine heiligen Städte zu besuchen, keine fernen Länder zu bereisen, keine besonderen Tage abzuwarten, keine Rituale zu vollziehen. Genau jetzt, in diesem Augenblick, kannst du den Namen des Herrn anrufen. Höre auf mit deinem Tun-Wollen, deinem Fühlen-Wollen, deinem Zeichen-Sehen-Wollen. Es dauert nur eine Sekunde. Der Gefängnismeister in Philippi fragte: 'Was muss ich tun, dass ich gerettet werde?' Die Antwort: 'Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden.' Nicht 'tue', sondern 'glaube'. Setze dein Vertrauen ganz und gar auf Christus – und du wirst leben. Das ist die schlichte, klare, herrliche Wahrheit des Evangeliums.

    Römer 10,9

    Prayer

    Wenn du noch nicht geglaubt hast, rufe jetzt den Namen des Herrn an und vertraue ihm. Wenn du bereits glaubst, danke ihm für diese einfache, rettende Wahrheit.

    Reflect

    Bist du bereit, jetzt in diesem Moment dein ganzes Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen und ihn als deinen Herrn zu bekennen?